Seit Tagen summt Henrik den Song von Paul McCartney vor sich hin:
Mull of Kintyre
Oh, mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh, Mull of Kintyre
Heute ist es dann soweit. Wir verlassen Arran.

Bei strahlendem Sonnenschein – wir frühstücken heute im Schatten vom Sprinter auf der „Rückseite“ – kommt nochmals die Landlady mit dem ca. 60 Jahre alten Landrover Defender grüßend vorbei und nach Zusammenpacken und los geht’s.

Auf dem Weg zur Fähre in Lochranza kommen wir wieder bei den Seehunden vorbei, die wir – im Gegensatz zu gestern – bei bestem Wetter sehen.




Eine knappe Stunde müssen wir warten und dann geht es von Arran in 30 Minuten rüber auf die Halbinsel Kintyre, die heute – entgegen gestern und nicht übereinstimmend mit Paul McCartney – nebelfrei in der Sonne liegt (ein Schotte auf Arran an der Fähre meinte „Das ist heute der eine Tag im Jahr, wo das Wetter so schön ist.“ – mal sehen …

Noch ein Blick zurück auf die Isle of Arran und dann geht es die Ostküste Kintyres Richtung Süden – eine lange Strecke über eine in Schottland nicht unübliche Single Track Road.

Wunderschön ist es hier und wir haben Eindrücke, die sich sowohl mit Küstenstraßen am Mittelmeer oder Wald in Skandinavien messen können.




In Campbeltown kaufen wir ein paar Lebensmittel nach, da wir nicht wissen, ob und vor allem wir lange wir die nächsten Nächte frei stehen. Heute Nacht auf jeden Fall.
Gar nicht mal so einsam (in Fußnähe zum Dorf) stehen wir an einer Sackstraße in einer kleinen Parkbucht mit mega Aussicht.


Von hier aus können wir Nordirland und Inseln der Inneren Hebriden sehen – und direkt auf den Felsen am Strand liegt schon die erste Robbe faul in der Sonne.
