2019 Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt und damit verlängertes Wochenende: Wir fahren am Mittwoch nach der Arbeit los. Unser Ziel ist Bad Windsheim. Hier probt unser Ältester – der Schauspieler Johannes Lukas – für die Sommerproduktion des Freilandtheaters Bad Windsheim.

Leider ist der Verkehr heftiger als erwartet und so sind wir glücklich, dass wir um 19:40 Uhr noch am Freibad Bad Windsheim freundliche Menschen finden, die uns noch auf den zugehörigen Campingplatz lassen (eigentlich ist hier um 19:30 Uhr Feierabend). Weil es also Dank dieser Menschen geklappt hat, stehen wir genial am Weiher (und nicht im Reisemobilhafen an der der Franken Therme) und sind sogar fast allein: Nur noch ein Wohnwagen und zwei Radlfahrer-Zelte sind noch da.

Nur schnell noch Strom angeschlossen und das Bett im Sprinter vorbereitet und wir gehen in den Ort. Nicht ganz einfach ist es, noch ein Lokal zum Essen zu finden, aber im „Zum Storchen“ sind wir auch um 20:30 Uhr noch willkommen und wir können kurz vor Lokalschluss mit Johannes und Britta sogar noch einen ersten Absacker trinken – den zweiten Absacker nehmen im „Graffiti“. Das ist die einzige (?) Bar in Bad Windsheim, die nicht um 22:30 Uhr zu macht – und das Ganze in nostalgischen (?) 80er-Jahre Charme.

An Christi Himmelfahrt sind wir faul – Henrik bastelt am Sprinter – und machen uns erst am späten Nachmittag auf in den Ort. Bad Windsheim ist attraktiver als vermutet. Nach Eis und frischer Waffel im Cafe spazieren wir durch den schön angelegten Kurpark bis zur Franken Therme – hier ist ein gutes Weinlokal, in dem wir uns mit dem Jungvolk zum Abendessen treffen. Noch ein gemeinsamer Spaziergang zurück zum Sprinter und ein fauler, schöner Tag geht zu Ende.

Am nächsten Morgen – nach ausgiebigem Frühstück – machen wir uns auf den Weg nach Nordheim am Wein. Dort wollen wir aufs Winzerfest.

Aber zuerst geht es in Würzburg zum Mercedes Händler: Am Mittwochabend ist uns der Türgriff der Schiebetür am Sprinter gebrochen (Ermüdungsbruch) und wir kaufen das notwendige Ersatzteil (das Henrik dann am nächsten Tag mit wesentlich weniger Aufwand als vermutet einbauen kann).

Leider ist in Nordheim nur die Main-Fähre das Highlight. Beide Camingplätze, der WoMo-Stellplatz und auch die Campingplätze der Nachbarorte sind voll. Also kein Weinfest, sondern ein leider doch relativ langer Fahrttag ist dieser Freitag für uns.

Letztendlich haben wir aber Glück: Wir finden den Naturcampingplatz Braunsbach. Hier bekommen wir einen sehr genialen Platz am Ende der Zeltwiese mitten im Grünen und direkt an der Kocher (schade, dass wir unseren Athabasca nicht dabei haben – hier kann man paddeln!). Der Ort ist nah und Gasthof zum Löwen haben wir zwei schöne Abende mit gutem Essen, gutem Wein und guter Unterhaltung (liebe Grüße an Beate und Markus).

Nach einem faulen Samstag machen wir am Sonntag auf der Heimfahrt noch einen Abstecher in Schwäbisch Hall – die mittelalterliche Stadt ist absolut sehenswert und wir sollten hier mal mit den Motorrädern hinfahren, um in der Stadt zu übernachten und mehr Zeit hier verbringen zu können.

Fazit

Wir hatten ein schönes langes Wochenende: Mit Johannes und Britta, mit viel Faulheit und netten neuen Kontakten. Und wir haben den tollen Campingplatz in Braunsbach gefunden. Hier werden wir wieder herkommen – und wir müssen bei Fahrten in den Norden nun immer die schwere Entscheidung treffen, welchen Weg wir nehmen – über den Campingplatz Schloss Issigau oder das Naturcamping Braunsbach.

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Reiseroute

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