Zum Glück weht der Wind, denn Schatten haben wir natürlich keinen. Daher frühstücken wir bei offener Tür und Fenster im Sprinter und genießen den Blick aufs Meer.


Bis zu neun Robben können wir zum Frühstück beobachten. Wir haben uns auf diese Sprachregelung „Robben“ geeinigt, da wir nicht wissen, ob es Seehunde oder Seelöwen oder … sind, aber alle gehören zu den Robben.
Und uns faszinieren auch die Möwen, die im Sturzflug ins Wasser stürzen, um so Beute zu machen. Wie erfolgreich sie sind können wir leider nicht feststellen.
Wir fahren heute weiter nordwärts, auch wenn es wettertechnisch keinen Effekt hat: Es ist strahlend schön, aber leider auch – und das gehört nicht zu unserer Urlaubsplanung – viel zu heiß: Das Autothermometer kratzt teilweise an der 30°-Marke (ab Montag sollen die Temperaturen aber auf für uns angenehmere Grade fallen).







Der Weg heute zeigt Schottland wieder mit allen Facetten und wir nehmen viele Eindrücke auf und mit.



Am Crinan Canal machen wir bei Polly’s Coffee Stop Pause. Zum Kaffee gibt es ein Stückchen selbstgebackenen Kuchen – ‚christiaan‘ und normal. Und wir können beim Schleusen am Kanal zusehen. Die Schleusen werden von Hand betrieben. Will heißen, dass die Schleusenflügel mit Muskelkraft geöffnet und geschlossen und mit einer Handkurbel verriegelt werden. Der jeweilige Wasserstand reguliert sich über Zu- und Abfluss automatisch. Das ist spannend und dauert – für die Boote – entsprechend lange für die Passage über 15 Schleusen.

Weiter geht’s auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz. Das ist gar nicht so einfach, denn Wetter, Wochenende und Ferien in Schottland bedeuten, dass die Stell-, Camping- und Freistehplätze gut gefüllt sind.


Am Ostende des Loch Melfort bekommen wir dann aber einen Platz auf dem Gelände der Marina – ganz exklusiv.