Wieder in Soltau

Mitten in der Nacht ist der Strom weg – wir vermuten, dass der um Mitternacht abgestellt wurde und nicht bis heute 12 Uhr – der spätesten geforderten Abreise – programmiert war.

Trotzdem kommen wir gut durch die Nacht – es ist draußen über Null und wir haben gute Schlafsäcke. Und in der früh bullert die Diesel-Außenheizung gut ein.

Nach dem Frühstück packen wir zusammen und mit den ersten liegen bleibenden Graupelperlen machen wir uns auf den Weg.

Zuerst zum Fischladen am Hafen: Krabben, Aal, Matjes, Makrele und Schillerlocke. Dann zum Supermarkt: die leckeren Chips, glutenfreier Rummo-Nudeln in Formen, die wir zu Hause bisher nicht gesehen haben und typische Tönninger Sanddorn-Marmelade.

Auf der anderen Eiderseite nochmal ein Blick zurück auf Tönning (der Pfeil markiert unseren Stellplatz). Dann nochmal zurück zur Tankstelle und den verlorenen Crocs (Schuh) von Henrik wieder eingesammelt.

Und dann auf die Autobahn Richtung Heimat: Wie schon gestern geschrieben, wollen wir mit Sicherheit und Gelassenheit gut durch den Wintereinbruch nach Hause kommen.

Der Winter und der Verkehr haben Hamburg mit Umgebung fest im Griff. So sind wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/Stunde 5 1/2 Stunden unterwegs und schaffen es bis 1/2 sechs Uhr „nur“ wieder bis Soltau. Hier schneit es, aber wir haben Strom und können im Campingplatz-Restaurant zu Abend essen und müssen nicht kochen.

Mal schauen, ob wir es morgen bis nach Hause schaffen – das Wetter soll bis München so sein, wie heute hier Norden. Und wir fahren nach dem Motto „Safety First“.

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