
Wir verlassen Hoek Van Holland und fahren entlang unzähliger Gewächshäuser und zugehöriger Agrar- und Logistikunternehmen. Hier – und wir sehen sicher nur einen Teil der gesamten niederländischen Agrarindustrie – versteht man, welcher riesiger Aufwand zu betreiben ist, um alle Supermärkte Europas mit günstigem Gemüse zu bedienen.
Fahrtechnisch ist der Tag heute insofern ganz anders als in den letzten vier Wochen, da wir wieder volle Autobahnen fahren und Regenmengen vom Himmel fallen, die wir – ganz untypisch? – in UK insgesamt nicht hatten.




In Kettwig machen wir Kaffeepause und haben das Glück, in der Altstadt einen Parkplatz und ein nettes Café zu finden. Allerdings machen wir den Fehler – es ist gerade schön – die vorbereiteten Regenjacken im Sprinter zu vergessen. So ist der Rückweg zum Parkplatz ein Hindernislauf, um in den regenschwächeren Abschnitten von Hauseingang über Pflanzendach und Markise zu huschen und fast trocken wieder ins Auto einzusteigen.


Um 1/2 fünf sind wir dann in Radevormwald bei Henriks großer Schwester Karin. Wir werden wie immer verwöhnt und nutzen eine sonnige Stunde für den Verdauungsspaziergang durch Rade.
