Durch den Schwarzwald

Schock beim Losfahren: Die Diva (Christianes KTM) springt nicht an. Strom ist da, aber der Anlasser macht keinen Mucks. Auch gegen Anschieben ist die Diva resistent. Auf Touren kommt hier nur Henrik.

Plötzlich geht’s – und nach dem wieder ausmachen nicht mehr. Die Warnlampe sagt emissionskritischer Fehler und auch die Benzinreservelampe geht an. Haben wir mit 320 Kilometer seit dem letzten Tanken das Bike zu leer abgestellt?

Noch ein Versuch – sie läuft! Jetzt bloß nicht ausmachen! Also Klamotten richtig anziehen und dann zu der – zum Glück nur 700 Meter entfernten – Tanke. Auch hier: Nicht ausmachen. Das geht aber nicht, da der Zündschlüssel ja zum Öffnen des Tankdeckels gebraucht wird.

Glück gehabt. Es muss die Kombination aus zu wenig Benzin im Tank, einem Tag stehen und ggf. in der Nacht etwas zu viel Regen gewesen sein. Vollgetankt springt die Diva direkt wieder an und macht den restlichen Tag keine Zicken mehr.

Und wir machen uns an Pongratz, dem ersten Eisheiligen, auf den Weg durch den Schwarzwald. Nicht ohne den einen oder anderen Umweg (z.B. mit Storchennest)…

… weil das Navi nicht genau weiß, wie es führen soll bzw. wir den Hinweis „Ihr kommt hier nicht durch – Straße gesperrt“ nicht direkt berücksichtigen.

Aber das macht nichts: Wir können viele schöne Kurven Fahren und sehen bei nur 3,5 °C (Pongratz ist schuld 😉)den schneebedeckten Feldberg – den höchsten Berg im Schwarzwald.

Viele Kurven lang ist Christiane die führende Kurvenräuberin: Nach 14 Jahren Motorradfahren haben wir beide ein gutes Kurvengefühl und Spaß dabei.

Nach gut 5 Stunden (inklusive Pausen) und 230 Kilometern ist unser heutiges Etappenziel der Gasthof Adler bei Breisach am Rhein. Hier waren wir schon mehr als einmal mit dem Sprinter (auf dem zugehörigen Campingplatz – wir werden wiedererkannt) und bekommen ohne Vorreservierung ein Zimmer für die Nacht und gutes Abendessen im Restaurant.

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