Thyborøn

Wir sind wieder ein paar Kilometer weiter nach Süden gezogen.

Unterwegs machen wir im Nationalpark Thy einen Abstecher zum Stenbjerg Landingsplads.

Stenbjerg Landingsplads entstand um 1900 als wichtiger Küstenfischereiplatz an der dänischen Nordseeküste, an dem Fischer charakteristische weiße Gerätehäuser direkt am Strand errichteten. Mit der Einstellung der kommerziellen Fischerei im Jahr 1972 wandelte sich der Ort von einem Arbeitsplatz zu einem geschützten Kulturdenkmal.

Von dort geht es nahe der Küste entlang durch eine durchaus skandinavische.Landschaft.

In Agger nehmen wir bei heftigen Regen die Fähre über den Thyborøn Kanal, die „Einfahrt“ zum Limfjord. Wenn man es genau nimmt, sind wir jetzt wieder auf dem europäischen Festland, denn die „Ausfahrt“ aus dem Limfjord ist hinter Aalborg an der Ostküste Jütlands.

Wir stehen heute in Thyborøn auf dem Campingplatz.

Der gut 1,5 Kilometer lange Fußweg bis zum Hafen führt am Sneglehus vorbei, das – man muss es mögen – über und über mit Muscheln (natur und angemalt) dekoriert ist.

Anders als erwartet, haben heute viele Restaurants zu – man merkt, dass wir bereits in der Nebensaison sind.

Aber wir haben Glück: Direkt am Hafen und mit Blick auf diesen genießen wir ein hervorragendes Stjerneskud – eines der bekanntesten, beliebtesten und üppigsten Varianten des dänischen Nationalgerichts Smørrebrød – und das auch ‚christiaan‘.

Was wir – aber erst morgen – noch klären müssen: Bleiben wir ein zweite Nacht oder fahren wir weiter.

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