Helsinki (Teil 2).

Nun sind auch die letzten beiden Tage in Helsinki vorbei – und damit geht auch unser Urlaub zu Ende.

Gestern und heute haben wir die anderen größeren und kleineren Sehenswürdigkeiten von Helsinki besucht (Bilder wieder in der Helsinki-Bildergalerie).
Begonnen haben wir am Mittwoch mit dem Flohmarkt und dem Künstlerviertel in Runavouri. Von dort sind wir dann auch mit dem Bus rüber nach Lauttasaari und haben die Wohnanlage mit Henriks „erster“ Wohnung in der Maaonlahdentie besucht.

Danach sind wir in die Trambahn gestiegen und mit einem Zwischenstopp am Sibelius-Monument sind wir zu Arabia, der alten Porzellan- und Keramik-Fabrik am anderen Ende von Helsinki gefahren. Besonders gefallen hat uns das Museum dort, dass die weit über hundertjährige Geschichte von Arabia mit Originalen aus der jeweiligen Zeit dokumentiert. Auffällig für uns – auch für Christiane – war, wie viele Designs wir selber auch aus unserer Kindheit kannten, ohne zu wisen, dass das dann also ganz häufig finnisches Design und Porzellan gewesen ist.

Heute haben wir dann den letzten Erkundungstag gehabt. Über den Botanischen Garten zum Markt mit Markthalle in Hakaniemi. Hier kaufen überwiegend die Finnen ein und man merkt das ganz deutlich am Angebot: kein Vergleich zum Markplatz am Hafen.

Von dort sind wir weiter zu Fuß Richtung Finlandia-Haus und haben an der Töölönlahti (Lahti = Bucht) in einem wunderschönen Kahvila (die gibt es ganz oft und in unterschiedlichen Größen in ganz Finnland) mit Blick auf die Nationaloper und das Finlandia-Haus Kaffee (= kahvi) und Pulla bzw. korva puustit („Ohrfeigen“) genossen.

Vorbei am Nationalmuseum und dem Parlament haben wir erneut (wie am Montag) einen Abstecher in die faszinierende Felsenkirche gemacht und sind danach noch über den großen Friedhof der Stadt mit christlichem, islamischen, jüdischen und orthodoxem Teil spaziert.

Der doch nicht ganz so kurze Rundweg – alles zu Fuß – hat uns durchaus ermüdet und so haben wir kurzer Hand dem Jazz-Konzert von „Marino & Sunrise-Orchestra“ auf der Freibühne in den Esplanaden gelauscht.

Abschluß heute war dann unser erster und einziger echter Restaurantbesuch – wir wollten nicht mehr kochen.
Bewusst war uns aber auch, das Finnland nicht ganz billig ist (die Bierpreise hatten wir in der Bildergalerie ja schon dokumentiert): Für zwei Kaffee mit Gebäck zahlt man 8-10 Euro und auch ein Restaurantbesuch kostet locker 25-30 Euro pro Person.

Morgen heißt es dann ein letztes Mal in Finnland das Zelt zusammenzuklappen und gen Vuosaari aufbrechen, wo am späten Nachmittag die Fähre zurück nach Deutschland fährt.

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