In der Hauptstadt Nordkareliens

Ruunaa war nur als Übernachtungsplatz geplant und so geht es heute wieder weiter.

Auch hier anfangs wieder über Waldwege, die uns teilweise nicht schnell als 20 km/h fahren lassen, da so viele größere Steine auf den Wegen liegen.

Das hat zur Folge, dass Christiane „ihren“ Stein entdeckt.

Ausgemacht (mit Henrik) war, dass der Stein nicht größer als Christianes Kopf sein darf – je nach Betrachtungswinkel kann man das also gelten lassen.

Schnell verladen haben wir ihn rutschfest auf der Fußmatte im Eintritt der Schiebetür des Sprinters. Hier hat er alle heutigen Schotterpisten und Bodenwellen unbeweglich überstanden.
Am Campingplatz haben wir ihn dann gut eingepackt in der Sitzkiste unter dem Beifahrersitz verstaut. So sollte er den Weg nach München gut meistern und für uns in allen Fahrsituationen ungefährlich sein.

Wir fahren auch heute die Via Karelia und haben zum Teil weite Sichten über das bewaldete Land.

Und wir kommen immer wieder an Erinnerungs- und Ausstellungsorten des 2. Weltkriegs – insbesondere des finnisch-russischen Winterkriegs – vorbei. Hier geht man anders als in Deutschland damit um: Wir sind uns nicht ganz sicher, was die bessere Art und Weise ist.

Jetzt sind wir in Joensuu, der Hauptstadt Nordkareliens. Auf dem Spaziergang zum Abendessen sehen wir, dass hier das Holz angeflößt wird und damit ist klar, dass der See schon zum Saimaa-Seengebiet gehört, dem größten See des Landes. Mit rund 4.370 Quadratkilometern ist der Saimaa zugleich der viertgrößte natürliche See Europas.

Morgen werden wir uns Joensuu genauer anschauen.

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