Ruunaa Stromschnellen

Der Morgen ist nicht so sonnig, wie die letzten Tage, dafür ist es windstill.

Wir bereiten Alles vor, um weiterzuziehen.

Am See vor unserem Sprinter hat anscheinend ein Jagdhund eine Fährte aufgenommen: Ausgestattet mit einem Funkhalsband, die Nase am Boden ist er zielstrebig unterwegs. Und es scheint so, dass an diesem Samstag die Jagdsaison begonnen hat, denn wir begegnen unterwegs mehreren Menschen, die wir als Jäger identifizieren (bei dem mit dem Gewehr, war’s besonders einfach).

Und wir fahren wieder die Ostroute. Dazu gehören dann gegen Ende fast 30 Kilometer Öl-Sand-, Schotter- und Waldstraßen.

Wir haben da mal die Videokamera mitlaufen lassen und haben Euch unter Videos einen 1 1/2 Minuten Zusammenschnitt online gestellt. Da bekommt Ihr einen guten Eindruck der Straßen und der Landschaft hier.

Tagesziel heute sind die Ruunaa Stromschnellen. Hier – es ist Samstag – ist es relativ voll: Jäger und Angler scheinen den sehr entlegenen Ort zu schätzen.

Die Straße geht dann auch nur noch ca. 2 Kilometer weiter von hier. Dann beginnt das Niemandsland zur russischen Grenze, die Luftlinie 8 Kilometer von uns weg ist.

Morgen fahren wir weiter nach Joensuu, der Hauptstadt Nordkareliens.

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