Sancerre

Wir sind auf dem Heimweg (natürlich). Und der Regengott scheint das zu wissen, denn es regnet: nicht allzu heftig, aber die meiste Zeit.

Und auch der Loire, an der wir einige Kilometer entlang fahren, ist das Wetter nicht trocken genug zum Aussteigen und fotografieren.

Daher nur ein paar Bilder aus dem fahrenden Auto. Diese – und die Eindrücke, die wir sonst noch mitnehmen – bestätigen, dass Frankreich gerade ein Wasserproblem hat: So viele freiliegende Sandbänke, die wir sehen, können nicht normal sein. Und der Regen heute hat sicher nur kosmetischen Charakter im Bezug auf diese Wasserknappheit.

Nach der Loire und einem kurzen Stück mautpflichtiger Autobahn …

Wir trinken hier auf einer Raststätte einen Kaffee und bekommen ihn auf Wunsch und zur sichtbaren Freude des Personals in Porzellantassen (und nicht in den üblichen Pappbechern). Auf die Raststätte mussten wir zum Kaffeestopp ausweichen, da in den eher kleinen Orte die Boulangerien alle(?) zu hatten und die Orte auch sonst nicht sonderlich belebt waren.

… fahren wir schier endlose schnurgerade kleine Landstraßen bis wir fast schon überraschend auf die Weinberge – nein, dass sind hier eher Weinfelder – bei Sancerre stoßen.

Der Ort Sancerre selber ist für uns zum Befahren verboten – die Franzosen sperren oft Wohnmobile oder Fahrzeuge über 3,5 t aus den touristisch interessanten Bereichen aus. Und wir wollen uns gerade in Orten der Diskussion nicht stellen müssen, dass wir doch „nur“ ein Transporter sind, in dem man schlafen kann.

Also fahren wir 6 Kilometer weiter in den kleinen Ort Thauvenay. Unsere Übernachtungs-App Park4Night empfiehlt uns den Parkplatz der Winzerei Domaine Eric Louis – Les Celliers de la Pauline: mit kostenlosem Strom und Wasser.

Und das Beste: Wir sind rechtzeitig da, um die Weine zu probieren (und dann nicht mehr fahren zu müssen). Und wir kaufen auf gleich ein „bisschen“ Wein ein…

… der sich gut und sicher in unserem „Transporter“ verstauen lässt.

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