Nicht Tönning

Seit langem ist es endlich mal wieder nachts so kalt, dass wir nachts nicht schwitzen, sondern sogar dankbar für unsere Schlafsäcke sind. Entsprechend erholsam ist die erste Nacht im Sprinter – auch wenn wir noch viel Erholung brauchen.

Frühstück gibt es natürlich draußen und kurz nach 1/2 9 Uhr sind wir wieder on the Road mit dem Ziel Tönning.

Wie ihr aus der Überschrift des heutigen Blogs schon vermutet habt: Es wird nicht Tönning.

Zu viele Baustellen, zu viel Verkehr und damit zu viele langsame Abschnitte lassen uns zu viel Zeit verlieren. Daher entscheiden wir uns, an den Stellplatz in Schachtholm am Nord-Ostsee-Kanal zu fahren, wo wir zum Jahreswechsel schon waren.

Das bedeutet zwar, dass wir doch durch Hamburg müssen. Allerdings lotst uns das Navi (anders als Google es getan hätte) mitten durch die Stadt und nicht durch den Elbtunnel. Dadurch verkürzt sich die tatsächliche Fahrtzeit durch dieses Nadelöhr von prognostizieren 90 Minuten auf die Hälfte. Und wir kommen mitten durch die Stadt an der Außenalster mit Blick auf das Hotel Atlantic vorbei.

Wir sind trotzdem erst um kurz nach 1/2 7 da. Und erwartungsgemäß gibt es keinen Platz mehr mit Blick auf den Kanal. Daher schauen wir auf den Flugplatz auf der anderen Seite.

Was aber auch unterhaltsam ist. Und das eine oder andere insbesondere große Schiff bekommen wir trotzdem mit.

Hier zu stehen, bedeutet zu kochen. Es gibt unser klassisches Camper-Essen: Nudeln Aglio e Olio mit ein bisschen Pesto für Henrik.

Einen Gundvorrat Wein haben wir natürlich dabei.

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