Concarneau

Wir laufen vom Campingplatz ca. 20 Minuten in das Zentrum von Concarneau. Dort ist die „Ville Close“: das Markenzeichen von Concarneau.

Wegen seiner berühmten „Ville Close“ ist Concarneau eines der meistbesuchten Ziele der Bretagne, was uns durch die zahlreichen Touristen bestätigt wird. Nicht vorzustellen, wie es in einer Woche hier zugehen mag, wenn Frankreich in die Sommerferien startet.

Wie Saint-Malo im Norden (da waren wir ja auch schon) darf Concarneau in der südlichen Finistère (das ist das hiesige Dèpartement) stolz sein auf ein vollständig von Wasser und Mauern umschlossenes Viertel in der Stadt – allerdings deutlich kleiner.

Die Ville Close wurde einst als Inselfestung im Hafen Concarneau errichtet. Erste Erwähnungen gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Trotz der Lage hielt die befestigte Anlage nicht allen Angriffen stand. Vor allem in den Konflikten um die Zugehörigkeit der Bretagne zu Frankreich und in den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts wechselten die Fahnen auf den Türmen mehrfach die Farbe. Eine Zeit lang galt die „Ville Close“ zudem als gefürchteter Rückzugsort für Diebe und Seeräuber.

Unsere Eindrücke.

Zum Abendessen geht es heute wieder ins Restaurant – wir schwelgen in Muscheln (Henrik hat die bretonische Art mit Speck und Sahne) und französischem Wein.

Und natürlich bringen wir kulinarisches aus Concarneau mit: Henrik hat einige und unterschiedliche lokale „Fische in Dosen“ gekauft.

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